Ursprung und Werden der Kleingartenanlage „Am Steinbrink“

Am 7. März 1927 erschien in den beiden Bielefelder Zeitungen folgende Anzeige: 

„Die Stadt beabsichtigt, auf dem sogenannten Bruggegelände des früheren Meierhofs Olderdissen am Stauweiher eine Dauer-Pacht-Gartenanlage zu errichten. Die Gärten sollen die Größe von 165 bis 330qm haben und auf 20 bis 25 Jahre fest verpachtet werden. Bewerbungen um einen Dauergartenplatz werden im Rathaus, Zimmer 59, vormittags von 9 bis 12:30 Uhr entgegengenommen. gez: Magistrat Bielefeld“

So entstanden die ersten 50 Gärten im oberen Teil der Gartenanlage. 1930 kamen die Gärten 51 bis 61 bei Tor 2 hinzu und zwei Jahre später im Jahre 1932 nochmals 21 Gärten. Anfang der 60ziger Jahre kamen nicht nur weitere 9 Gärten hinzu, sondern die Gartenanlage erhielt auch ihr gegenwärtiges Aussehen.

Als Krönung der Gartenanlage muss jedoch das Fachwerkhaus betrachtet werden, welches mitten in der Gartenanlage steht und alle Gartenhäuser weit überragt mit einem herrlichen Ausblick auf den Teutoburger Wald. Dieses vom Gartenmeister Schemel noch vor dem ersten Weltkrieg erbaute Fachwerkhaus ist seit Anfang der 70ziger Jahre Gaststätte und Gemeinschaftshaus und hat sich zum Mittelpunkt des Gemeinschaftslebens bis zur heutigen Zeit weiter entwickelt.

Natürlich ließe sich noch einiges mehr zur Geschichte der Anlage sagen aber dann würde man ja alles der 100 Jährigen Chronik vorweg nehmen – und das wollen wir nicht.

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